Eine Alzheimer-Erkrankung stellt Patienten und Angehörige vor große Herausforderungen: Betroffene Personen vergessen die einfachsten Sachen und brauchen Hilfe bei der Lebensführung. Medikamente sind Teil der Behandlung, und auch wenn sie unerlässlich sind, so sollten sich alle Beteiligten nicht allein darauf verlassen. Gerade im familiären Umfeld ist es wichtig, einen Alzheimer-Patienten ständig zu fordern und ihm dabei zu helfen, ein hohes Maß an Selbstbestimmung zu erhalten – auch im Spätstadium der Erkrankung. Das gelingt beispielsweise mit einem strukturierten Tagesablauf oder auch mit einfachen Merkzetteln, auf denen simple Hinweise und Haushaltstipps stehen, mit denen sich der Alzheimer-Patient eine gewisse Selbstständigkeit bewahren kann. Allerdings sollte beachtet werden: Die Tätigkeiten sollten nicht zu kompliziert oder gar gefährlich sein. Daher sollten Erkrankte nicht mit potentiellen Gefahrenquellen wie Messer, Gas- und Elektrogeräten oder auch glatten Badewannen alleine gelassen werden. WEITERLESEN… »
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Neuer Impfstoff gegen Alzheimer
Allein in Deutschland sind rund 1,2 Millionen Menschen an Alzheimer erkrankt. Weltweit beläuft sich die Zahl auf sogar 24 Millionen. Es wird geschätzt, dass sich in 50 Jahren die Zahl der Erkrankungen sogar verdoppelt haben wird. Eine erschreckende Prognose, der täglich versucht wird entgegenzuwirken. Doch trotz intensiver Forschungen ist es Wissenschaftlern bislang nicht gelungen, den Kampf gegen die Krankheit zu gewinnen. Betroffene, bei denen Alzheimer diagnostiziert wurde, müssen sich mit dem Gedanken anfreunden, sich bald an vieles nicht mehr erinnern zu können. Eine schreckliche Diagnose, die wahrscheinlich jedem vorerst den Boden unter den Füßen wegreißen würde.
Die Merkmale von Alzheimer
Alzheimer-Patienten sind nicht oft in der Lage, die Vorzeichen ihrer Krankheit zu erkennen. Daher sind es meist die Verwandten, die merken, dass das Gedächtnis nachlässt oder motorische Schwierigkeiten auftreten. Sie sind an vorderster Front bei der Diagnose der Krankheit. Diese Liste von Vorzeichen kann dabei helfen, Alzheimer rechtzeitig zu erkennen – oder aber die Krankheit auszuschließen. Gedächtnisverlust ist das bekannteste Merkmal: Menschen mit Alzheimer vergessen oft Informationen, die sie erst vor kurzem aufgenommen haben.
Generation Alzheimer: 30 Jahre Forschung
Früher hätte man ältere Menschen mit allen Symptomen von Alzheimer schlicht und ergreifend “senil” bezeichnet. Man hätte sich um ein Pflegeheim gekümmert, hin und wieder mit dem Kopf geschüttelt und in schlimmen Fällen eventuell über eine Einweisung in die Anstalt nachgedacht. Seitdem hat sich zum Glück viel getan und Wissenschaftler haben erstaunliche Fortschritte bei Diagnose-, Vorbeuge- und Behandlungsmöglichkeiten gemacht – kurz: wir wissen heute unglaublich viel mehr über eine Krankheit, die vor 30 Jahren noch weitestgehend unbekannt war.
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Vorbeugung oder Heilung?
Nach drei Jahrzehnten intensiver Arbeit ist unter Wissenschaftlern eine Diskussion über den Schwerpunkt entbrannt, der bis jetzt in der Alzheimer-Forschung gesetzt wurde: Heilung. Was aber, wenn es für Alzheimer keine Heilung gibt? In der Dezember-Ausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift “Journal of Alzheimer’s Disease” veröffentlichte ein Team der Universität South Florida in den USA unter der Führung von Dr. Ming Chen jetzt einen entsprechenden Bericht. Der Fokus auf Heilung, sagten die Forscher, gehe vor allem auf den gesellschaftlichen Druck zurück und habe dazu geführt, dass Alzheimer als heilbare Krankheit dargestellt werde.
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Anzeichen von Alzheimer früh erkennen
Die eindeutige Diagnose von Alzheimer ist eine der größten Schwierigkeiten für Ärzte und Patienten. Oft lässt sich erst nach dem Tod des Betroffenen mit Sicherheit feststellen, ob es tatsächlich Alzheimer war. Ansonsten konnte man Alzheimer bis jetzt nur per Ausschlussverfahren diagnostizieren, also durch das systematische Ausschließen anderer Krankheiten. Scheinbar verzeichneten Wissenschaftler des amerikanischen Konzerns General Electric (GE) Healthcare jetzt aber einen entscheidenden Durchbruch: Mit Hilfe eines neuen Kontrastmittels und entsprechend hochwertigen Gehirn-Scannern soll Alzheimer in einem frühen Stadium diagnostiziert werden können, selbst wenn nur Indizien auf einen Ausbruch der Krankheit hindeuten. Sollten letzte Testdurchgänge positiv verlaufen, könnte das Verfahren schon Ende 2012 offiziell genehmigt werden. WEITERLESEN… »
Mit der richtigen Ernährung Alzheimer vorbeugen

Wirkt und schmeckt: Kurkuma
Kann die richtige Ernährung helfen, den Ausbruch von Alzheimer zu verzögern oder vielleicht sogar zu verhindern? Diese Frage stellen sich viele Familien, in denen Alzheimer in der Verwandtschaft bereits aufgetreten ist und die sich somit früher mit Thema befassen als andere. Man möchte nichts unversucht lassen, um dieser schrecklichen Krankheit zu entgehen. Die gute Nachricht: Neue Forschungsergebnisse belegen, dass in der Tat ein Zusammenhang zwischen Lebensführung, Ernährung und Alzheimer besteht. Die schlechte Nachricht ist, dass es noch keine definitive Antwort auf die Frage gibt, worin genau dieser Zusammenhang besteht. Vorbeugen kann man trotzdem. Hier die wichtigsten Tipps:
Herpes-Medikamente gegen Alzheimer?
Dass Herpes-Viren mitschuldig an Alzheimer sein könnten, wird von Forschern bereits seit einigen Jahren vermutet. Eine entsprechende Studie, deren Ergebnisse 2008 im “Journal for Pathology” der Uni Manchester veröffentlicht wurden, hatte die DNA des Virus genau dort gefunden, wo die typischen und vermutlich schädlichen Verklumpungen – sogenannte Plaques – auftraten. In einer neuen Studie der Uni Manchester wurde jetzt die Möglichkeit diskutiert, dass Medikamente, die normalerweise das Herpesvirus attackieren, eventuell auch das Fortschreiten von Alzheimer verzögern könnten.
Die Ergebnisse sind vorläufig und zukünftige Studien müssen sicherstellen, ob und unter welchen Umständen Alzheimer-Patienten von solchen anti-viralen Medikamenten profitieren können. WEITERLESEN… »
Alzheimer Ansteckend?
Könnte Alzheimer ansteckend sein? Eine Studie mehrerer amerikanischer Universitäten legt diesen Schluss zumindest nahe und erregte damit in dieser Woche große Aufmerksamkeit in den Medien weltweit. Versuche an Mäusen hatten den Verdacht entstehen lassen, dass die Krankheit eventuell ähnlich BSE übertragen werden kann. Die Forscher stellten fest, dass ”bei einigen Alzheimer-Fällen ein infektiöser Prozess voranging, ähnlich dem bei neurologischen Krankheiten wie Creutzfeldt-Jakob”, sagte einer der Forscher, Claudio Soto, Ph.D. , Neurologie-Professor an der University of Texas Medical School in Houston in einer Erklärung. Soto räumte allerdings ein, dass die Studie natürlich nur an Mäusen durchgeführt worden war und noch viel mehr Forschung notwendig sei, ehe man die Ergebnisse auf den Menschen übertragen könne. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Molecular Psychiatry veröffentlicht. WEITERLESEN… »
Tipps zur Pflege von Alzheimer-Patienten
Im Verlauf der Alzheimer-Krankheit verschlechtern sich zunehmend das Gedächtnis, das Denkvermögen und die motorischen Fähigkeiten des Alzheimer-Patienten. Die Krankheit beeinflusst das Zusammenleben zwischen dem Patienten und seinen Angehörigen. Die Pflege des Alzheimererkrankten ist verantwortungsvoll und anstrengend. Mit gewissen Verhaltensweisen kann jedoch das Zusammenleben mit Alzheimer-Patienten verbessert werden. Diese Grundregeln helfen Pflegenden, mit der Alzheimer-Krankheit und den Alzheimer-Patienten besser umzugehen: WEITERLESEN… »






