Im Verlauf der Alzheimer-Krankheit verschlechtern sich zunehmend das Gedächtnis, das Denkvermögen und die motorischen Fähigkeiten des Alzheimer-Patienten. Die Krankheit beeinflusst das Zusammenleben zwischen dem Patienten und seinen Angehörigen. Die Pflege des Alzheimererkrankten ist verantwortungsvoll und anstrengend. Mit gewissen Verhaltensweisen kann jedoch das Zusammenleben mit Alzheimer-Patienten verbessert werden. Diese Grundregeln helfen Pflegenden, mit der Alzheimer-Krankheit und den Alzheimer-Patienten besser umzugehen: WEITERLESEN… »
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Tipps zur Pflege von Alzheimer-Patienten
Alzheimer vorbeugen: Der Kampf gegen die Vergesslichkeit
Die Ursachen der Alzheimer-Krankheit sind bis heute nicht vollständig geklärt, daher lässt sich Alzheimer auch nicht gezielt vorbeugen. Nichtsdestotrotz kann man den Risikofaktoren, die Alzheimer begünstigen, entgegenwirken. Hierbei gilt es besonders, die drei Gebiete Bewegung, Ernährung und geistige Aktivität zu berücksichtigen. Ausreichende Bewegung verringert bekanntlich das Risiko, Bluthochdruck, einen Schlaganfall oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekommen. All diese Krankheitsbilder sind wiederum Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit. Durch ausreichende Bewegung und regelmäßiges Fitnesstraining kann somit das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, gemindert werden. Besonders Walken, Schwimmen und Radfahren sind geeignete Sportarten. Regelmäßige Bewegung regt hierbei die Durchblutung des Gehirns an, versorgt es mit Sauerstoff und verbessert so die Konzentrationsfähigkeit und die Gedächtnisleistung. WEITERLESEN… »
Genetische Faktoren der Alzheimer-Krankheit
Gehäuftes Auftreten von Krankheiten in einer Familie ist meistens ein Hinweis darauf, dass genetische Faktoren zur Entstehung dieser Krankheit beitragen. Auch im Fall der Alzheimer-Krankheit spielt die Genetik eine entscheidende Rolle in der Aufklärung des Alzheimer-Prozesses. In den meisten Fällen wirken jedoch bei der Entstehung der Alzheimer-Krankheit genetische Faktoren, Alterungsprozesse des Gehirns, Vorerkrankungen des Gehirns und Umwelteinflüsse zusammen. Bei rund 30 Prozent der Alzheimer-Patienten erkranken weitere Verwandte an Alzheimer. Nahe Verwandte, sprich Verwandte ersten Grades wie Eltern, Geschwister oder Kinder, haben ein durchschnittlich höheres Erkrankungsrisiko als entfernte Verwandte. Im höheren Alter steigt dieses Erkrankungsrisiko immer mehr an. Beginnt die Krankheit vor dem 60. Lebensjahr, ist das Wiederholungsrisiko, Alzheimer zu bekommen, deutlich größer. Somit gilt das Alter bisher als entscheidendster Risikofaktor für die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit. Auch Gene können das Auftreten der Alzheimer-Krankheit begünstigen. WEITERLESEN… »
Die Diagnose von Alzheimer
Die ersten Hinweise auf die Krankheit bekommt der behandelnde Arzt in der Regel durch die Schilderung der für Alzheimer typischen Beschwerdeerscheinungen. Das Auftreten beziehungsweise das Verhalten des Betroffenen sowie eine gründliche körperliche Untersuchung helfen weiterhin bei der Diagnose von Alzheimer. Durch neuropsychologische Tests wie zum Beispiel dem Minimal-Mental-Status-Test oder dem Demenz-Detektions-Test können die Art und der Schweregrad der Gedächtnisstörung aufgezeigt werden. Darüber hinaus können Gespräche mit den Angehörigen oder Bekannten durchaus sehr hilfreich sein. WEITERLESEN… »
Ursachen von Alzheimer

Nicht jeder Kopfschmerz bedeutet Alzheimer (Photo: goroo via stock.xchng)
Neben neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, soll diese Seite auch grundlegende Informationen bieten, so zum Beispiel zum Ursprung von Alzheimer. Die Ursachen der Krankheit sind bis heute nicht vollständig geklärt. Nach dem jetzigen Wissensstand geht man davon aus, dass bestimmte Risikofaktoren die Entstehung der Krankheit begünstigen können. Dazu gehören unter anderem Schilddrüsenunterfunktion, schwere Hirnschädigungen, die im Laufe des Lebens auftreten können, ungesunde Ernährung, starkes Rauchen, Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und Bluthochdruck. WEITERLESEN… »
Zum Verlauf der Krankheit
Alzheimer bedeutet mehr als nur Vergessen. Die Krankheit verläuft zwar nicht bei allen Betroffenen gleich, lässt sich aber grundsätzlich in drei Stadien einteilen, die durchschnittlich jeweils drei Jahre dauern. Im Frühstadium lässt das Kurzzeitgedächtnis des Erkrankten nach und es kommt zu Orientierungsproblemen. Die Alzheimer-Patienten wiederholen sich ohne es zu bemerken und vergessen beispielsweise Telefonnummern, Namen oder stellen dieselben Fragen mehrmals. Ihr Wortschatz verringert sich und das Interesse an Gesellschaft und Freizeitaktivitäten nimmt ab. Meist bemerken die Erkrankten diese Veränderungen sehr früh und versuchen sie zu überspielen.
Im mittleren Krankheitsstadium verstärken sich die Symptome des Frühstadiums. Auch die geistigen Leistungen der Erkrankten nehmen zusätzlich ab. Der Betroffene findet sich in seinem alltäglichen Leben nicht mehr alleine zurecht. WEITERLESEN… »
Durchbruch durch Augenscan?
Es sind interessante Neuigkeiten, die uns da aus Australien erreichen. Anscheinend ist es Forschern “down under” gelungen, einen Test zu entwickeln, der es möglich macht, Anzeichen von Alzheimer schon sehr früh zu erkennen. Anstatt wie sonst im üblich im menschlichen Gehirn nach einer Lösung für dieses alte Problem zu suchen, konzentrierten sich die Forscher auf die Augen, die von der Krankheit in Mitleidenschaft gezogen werden. Zwar verfolgen auch Wissenschaftler in anderen Ländern diesen Ansatz, bisher ist aber noch keinem Team gelungen, erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen.
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“Das Blaue vom Himmel”

Spätestens seit “Wie ein einziger Tag”, der Romanverfilmung des gleichnamigen Buches von Nicholas Sparks, ist Alzheimer auf den großen Kinoleinwänden angekommen. Klar, das Thema ist reizvoll und birgt ungeahnte Möglichkeiten für kreatives Erzählen. Genau darin liegt aber auch die Gefahr, schließlich sollte man die Krankheit nicht verharmlosen. Dem neuen Film von Regisseur Hans Steinbichler mit Hannelore Elsner, Juliane Köhler und Karoline Herfurth in den Hauptrollen gelingt es zum Glück die Klippen der romantischen Verklärung zu umschiffen und ein komplexes Porträt der Krankheit mit all ihren Tücken darzustellen. WEITERLESEN… »
Durchbruch in Forschung?
Eines der großen Probleme in der Forschung, war ja bekanntlich bis jetzt, dass man Alzheimer zweifelsfrei erst nach dem Tod durch eine mikroskopischen Untersuchung diagnostizieren konnten. Die klinischen Tests, die es heute gibt, liegen oft falsch (Fehlerquote: 20-30%), so dass man oft später feststellen muss, dass eine andere Form der Demenz vorlag. Jetzt allerdings haben Forscher aus verschiedenen Ländern, unter anderem auch der Uni Leipzig, ein Verfahren entwickelt, das die Diagnose schon 15 oder 20 Jahre vor Ausbruch der Krankheit möglich macht. Das wäre ein entscheidender Durchbruch, schließlich kann man das Fortschreiten der Krankheit mit Medikamenten deutlich verzögern.


