Eine Alzheimer-Erkrankung stellt Patienten und Angehörige vor große Herausforderungen: Betroffene Personen vergessen die einfachsten Sachen und brauchen Hilfe bei der Lebensführung. Medikamente sind Teil der Behandlung, und auch wenn sie unerlässlich sind, so sollten sich alle Beteiligten nicht allein darauf verlassen. Gerade im familiären Umfeld ist es wichtig, einen Alzheimer-Patienten ständig zu fordern und ihm dabei zu helfen, ein hohes Maß an Selbstbestimmung zu erhalten – auch im Spätstadium der Erkrankung. Das gelingt beispielsweise mit einem strukturierten Tagesablauf oder auch mit einfachen Merkzetteln, auf denen simple Hinweise und Haushaltstipps stehen, mit denen sich der Alzheimer-Patient eine gewisse Selbstständigkeit bewahren kann. Allerdings sollte beachtet werden: Die Tätigkeiten sollten nicht zu kompliziert oder gar gefährlich sein. Daher sollten Erkrankte nicht mit potentiellen Gefahrenquellen wie Messer, Gas- und Elektrogeräten oder auch glatten Badewannen alleine gelassen werden. WEITERLESEN… »
Einträge in der Kategorie Alzheimer Infos
Generation Alzheimer: 30 Jahre Forschung
Früher hätte man ältere Menschen mit allen Symptomen von Alzheimer schlicht und ergreifend “senil” bezeichnet. Man hätte sich um ein Pflegeheim gekümmert, hin und wieder mit dem Kopf geschüttelt und in schlimmen Fällen eventuell über eine Einweisung in die Anstalt nachgedacht. Seitdem hat sich zum Glück viel getan und Wissenschaftler haben erstaunliche Fortschritte bei Diagnose-, Vorbeuge- und Behandlungsmöglichkeiten gemacht – kurz: wir wissen heute unglaublich viel mehr über eine Krankheit, die vor 30 Jahren noch weitestgehend unbekannt war.
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Tipps zur Pflege von Alzheimer-Patienten
Im Verlauf der Alzheimer-Krankheit verschlechtern sich zunehmend das Gedächtnis, das Denkvermögen und die motorischen Fähigkeiten des Alzheimer-Patienten. Die Krankheit beeinflusst das Zusammenleben zwischen dem Patienten und seinen Angehörigen. Die Pflege des Alzheimererkrankten ist verantwortungsvoll und anstrengend. Mit gewissen Verhaltensweisen kann jedoch das Zusammenleben mit Alzheimer-Patienten verbessert werden. Diese Grundregeln helfen Pflegenden, mit der Alzheimer-Krankheit und den Alzheimer-Patienten besser umzugehen: WEITERLESEN… »
Genetische Faktoren der Alzheimer-Krankheit
Gehäuftes Auftreten von Krankheiten in einer Familie ist meistens ein Hinweis darauf, dass genetische Faktoren zur Entstehung dieser Krankheit beitragen. Auch im Fall der Alzheimer-Krankheit spielt die Genetik eine entscheidende Rolle in der Aufklärung des Alzheimer-Prozesses. In den meisten Fällen wirken jedoch bei der Entstehung der Alzheimer-Krankheit genetische Faktoren, Alterungsprozesse des Gehirns, Vorerkrankungen des Gehirns und Umwelteinflüsse zusammen. Bei rund 30 Prozent der Alzheimer-Patienten erkranken weitere Verwandte an Alzheimer. Nahe Verwandte, sprich Verwandte ersten Grades wie Eltern, Geschwister oder Kinder, haben ein durchschnittlich höheres Erkrankungsrisiko als entfernte Verwandte. Im höheren Alter steigt dieses Erkrankungsrisiko immer mehr an. Beginnt die Krankheit vor dem 60. Lebensjahr, ist das Wiederholungsrisiko, Alzheimer zu bekommen, deutlich größer. Somit gilt das Alter bisher als entscheidendster Risikofaktor für die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit. Auch Gene können das Auftreten der Alzheimer-Krankheit begünstigen. WEITERLESEN… »
Die Diagnose von Alzheimer
Die ersten Hinweise auf die Krankheit bekommt der behandelnde Arzt in der Regel durch die Schilderung der für Alzheimer typischen Beschwerdeerscheinungen. Das Auftreten beziehungsweise das Verhalten des Betroffenen sowie eine gründliche körperliche Untersuchung helfen weiterhin bei der Diagnose von Alzheimer. Durch neuropsychologische Tests wie zum Beispiel dem Minimal-Mental-Status-Test oder dem Demenz-Detektions-Test können die Art und der Schweregrad der Gedächtnisstörung aufgezeigt werden. Darüber hinaus können Gespräche mit den Angehörigen oder Bekannten durchaus sehr hilfreich sein. WEITERLESEN… »
Ursachen von Alzheimer

Nicht jeder Kopfschmerz bedeutet Alzheimer (Photo: goroo via stock.xchng)
Neben neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, soll diese Seite auch grundlegende Informationen bieten, so zum Beispiel zum Ursprung von Alzheimer. Die Ursachen der Krankheit sind bis heute nicht vollständig geklärt. Nach dem jetzigen Wissensstand geht man davon aus, dass bestimmte Risikofaktoren die Entstehung der Krankheit begünstigen können. Dazu gehören unter anderem Schilddrüsenunterfunktion, schwere Hirnschädigungen, die im Laufe des Lebens auftreten können, ungesunde Ernährung, starkes Rauchen, Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und Bluthochdruck. WEITERLESEN… »
Zum Verlauf der Krankheit
Alzheimer bedeutet mehr als nur Vergessen. Die Krankheit verläuft zwar nicht bei allen Betroffenen gleich, lässt sich aber grundsätzlich in drei Stadien einteilen, die durchschnittlich jeweils drei Jahre dauern. Im Frühstadium lässt das Kurzzeitgedächtnis des Erkrankten nach und es kommt zu Orientierungsproblemen. Die Alzheimer-Patienten wiederholen sich ohne es zu bemerken und vergessen beispielsweise Telefonnummern, Namen oder stellen dieselben Fragen mehrmals. Ihr Wortschatz verringert sich und das Interesse an Gesellschaft und Freizeitaktivitäten nimmt ab. Meist bemerken die Erkrankten diese Veränderungen sehr früh und versuchen sie zu überspielen.
Im mittleren Krankheitsstadium verstärken sich die Symptome des Frühstadiums. Auch die geistigen Leistungen der Erkrankten nehmen zusätzlich ab. Der Betroffene findet sich in seinem alltäglichen Leben nicht mehr alleine zurecht. WEITERLESEN… »
Durchbruch durch Augenscan?
Es sind interessante Neuigkeiten, die uns da aus Australien erreichen. Anscheinend ist es Forschern “down under” gelungen, einen Test zu entwickeln, der es möglich macht, Anzeichen von Alzheimer schon sehr früh zu erkennen. Anstatt wie sonst im üblich im menschlichen Gehirn nach einer Lösung für dieses alte Problem zu suchen, konzentrierten sich die Forscher auf die Augen, die von der Krankheit in Mitleidenschaft gezogen werden. Zwar verfolgen auch Wissenschaftler in anderen Ländern diesen Ansatz, bisher ist aber noch keinem Team gelungen, erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen.
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Durchbruch in Forschung?
Eines der großen Probleme in der Forschung, war ja bekanntlich bis jetzt, dass man Alzheimer zweifelsfrei erst nach dem Tod durch eine mikroskopischen Untersuchung diagnostizieren konnten. Die klinischen Tests, die es heute gibt, liegen oft falsch (Fehlerquote: 20-30%), so dass man oft später feststellen muss, dass eine andere Form der Demenz vorlag. Jetzt allerdings haben Forscher aus verschiedenen Ländern, unter anderem auch der Uni Leipzig, ein Verfahren entwickelt, das die Diagnose schon 15 oder 20 Jahre vor Ausbruch der Krankheit möglich macht. Das wäre ein entscheidender Durchbruch, schließlich kann man das Fortschreiten der Krankheit mit Medikamenten deutlich verzögern.




