Alzheimer-Patienten sind nicht oft in der Lage, die Vorzeichen ihrer Krankheit zu erkennen. Daher sind es meist die Verwandten, die merken, dass das Gedächtnis nachlässt oder motorische Schwierigkeiten auftreten. Sie sind an vorderster Front bei der Diagnose der Krankheit. Diese Liste von Vorzeichen kann dabei helfen, Alzheimer rechtzeitig zu erkennen – oder aber die Krankheit auszuschließen. Gedächtnisverlust ist das bekannteste Merkmal: Menschen mit Alzheimer vergessen oft Informationen, die sie erst vor kurzem aufgenommen haben.
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Anzeichen von Alzheimer früh erkennen
Die eindeutige Diagnose von Alzheimer ist eine der größten Schwierigkeiten für Ärzte und Patienten. Oft lässt sich erst nach dem Tod des Betroffenen mit Sicherheit feststellen, ob es tatsächlich Alzheimer war. Ansonsten konnte man Alzheimer bis jetzt nur per Ausschlussverfahren diagnostizieren, also durch das systematische Ausschließen anderer Krankheiten. Scheinbar verzeichneten Wissenschaftler des amerikanischen Konzerns General Electric (GE) Healthcare jetzt aber einen entscheidenden Durchbruch: Mit Hilfe eines neuen Kontrastmittels und entsprechend hochwertigen Gehirn-Scannern soll Alzheimer in einem frühen Stadium diagnostiziert werden können, selbst wenn nur Indizien auf einen Ausbruch der Krankheit hindeuten. Sollten letzte Testdurchgänge positiv verlaufen, könnte das Verfahren schon Ende 2012 offiziell genehmigt werden. WEITERLESEN… »
Alzheimer vorbeugen: Der Kampf gegen die Vergesslichkeit
Die Ursachen der Alzheimer-Krankheit sind bis heute nicht vollständig geklärt, daher lässt sich Alzheimer auch nicht gezielt vorbeugen. Nichtsdestotrotz kann man den Risikofaktoren, die Alzheimer begünstigen, entgegenwirken. Hierbei gilt es besonders, die drei Gebiete Bewegung, Ernährung und geistige Aktivität zu berücksichtigen. Ausreichende Bewegung verringert bekanntlich das Risiko, Bluthochdruck, einen Schlaganfall oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekommen. All diese Krankheitsbilder sind wiederum Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit. Durch ausreichende Bewegung und regelmäßiges Fitnesstraining kann somit das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, gemindert werden. Besonders Walken, Schwimmen und Radfahren sind geeignete Sportarten. Regelmäßige Bewegung regt hierbei die Durchblutung des Gehirns an, versorgt es mit Sauerstoff und verbessert so die Konzentrationsfähigkeit und die Gedächtnisleistung. WEITERLESEN… »
Ursachen von Alzheimer

Nicht jeder Kopfschmerz bedeutet Alzheimer (Photo: goroo via stock.xchng)
Neben neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, soll diese Seite auch grundlegende Informationen bieten, so zum Beispiel zum Ursprung von Alzheimer. Die Ursachen der Krankheit sind bis heute nicht vollständig geklärt. Nach dem jetzigen Wissensstand geht man davon aus, dass bestimmte Risikofaktoren die Entstehung der Krankheit begünstigen können. Dazu gehören unter anderem Schilddrüsenunterfunktion, schwere Hirnschädigungen, die im Laufe des Lebens auftreten können, ungesunde Ernährung, starkes Rauchen, Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und Bluthochdruck. WEITERLESEN… »
Zum Verlauf der Krankheit
Alzheimer bedeutet mehr als nur Vergessen. Die Krankheit verläuft zwar nicht bei allen Betroffenen gleich, lässt sich aber grundsätzlich in drei Stadien einteilen, die durchschnittlich jeweils drei Jahre dauern. Im Frühstadium lässt das Kurzzeitgedächtnis des Erkrankten nach und es kommt zu Orientierungsproblemen. Die Alzheimer-Patienten wiederholen sich ohne es zu bemerken und vergessen beispielsweise Telefonnummern, Namen oder stellen dieselben Fragen mehrmals. Ihr Wortschatz verringert sich und das Interesse an Gesellschaft und Freizeitaktivitäten nimmt ab. Meist bemerken die Erkrankten diese Veränderungen sehr früh und versuchen sie zu überspielen.
Im mittleren Krankheitsstadium verstärken sich die Symptome des Frühstadiums. Auch die geistigen Leistungen der Erkrankten nehmen zusätzlich ab. Der Betroffene findet sich in seinem alltäglichen Leben nicht mehr alleine zurecht. WEITERLESEN… »
Durchbruch durch Augenscan?
Es sind interessante Neuigkeiten, die uns da aus Australien erreichen. Anscheinend ist es Forschern “down under” gelungen, einen Test zu entwickeln, der es möglich macht, Anzeichen von Alzheimer schon sehr früh zu erkennen. Anstatt wie sonst im üblich im menschlichen Gehirn nach einer Lösung für dieses alte Problem zu suchen, konzentrierten sich die Forscher auf die Augen, die von der Krankheit in Mitleidenschaft gezogen werden. Zwar verfolgen auch Wissenschaftler in anderen Ländern diesen Ansatz, bisher ist aber noch keinem Team gelungen, erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen.
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Durchbruch in Forschung?
Eines der großen Probleme in der Forschung, war ja bekanntlich bis jetzt, dass man Alzheimer zweifelsfrei erst nach dem Tod durch eine mikroskopischen Untersuchung diagnostizieren konnten. Die klinischen Tests, die es heute gibt, liegen oft falsch (Fehlerquote: 20-30%), so dass man oft später feststellen muss, dass eine andere Form der Demenz vorlag. Jetzt allerdings haben Forscher aus verschiedenen Ländern, unter anderem auch der Uni Leipzig, ein Verfahren entwickelt, das die Diagnose schon 15 oder 20 Jahre vor Ausbruch der Krankheit möglich macht. Das wäre ein entscheidender Durchbruch, schließlich kann man das Fortschreiten der Krankheit mit Medikamenten deutlich verzögern.



