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	<description>Alzheimer Blog</description>
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		<title>Alltägliche Herausforderungen im Alltag meistern</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 22:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alzheimer Infos]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Alzheimer-Erkrankung stellt Patienten und Angehörige vor große Herausforderungen: Betroffene Personen vergessen die einfachsten Sachen und brauchen Hilfe bei der Lebensführung. Medikamente sind Teil der Behandlung, und auch wenn sie unerlässlich sind, so sollten sich alle Beteiligten nicht allein darauf verlassen. Gerade im familiären Umfeld ist es wichtig, einen Alzheimer-Patienten ständig zu fordern und ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.lucysrevenge.com/goto/http://www.flickr.com/photos/en321/1066669572/" title="for my father, happiness is sitting in the glaring sun by Susan NYC, on Flickr" ><img src="http://farm2.staticflickr.com/1032/1066669572_a9b3f1a049.jpg" alt="for my father, happiness is sitting in the glaring sun" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: SusanNYC</p></div>
<p>Eine Alzheimer-Erkrankung stellt Patienten und Angehörige vor große Herausforderungen: Betroffene Personen vergessen die einfachsten Sachen und brauchen Hilfe bei der Lebensführung. Medikamente sind Teil der Behandlung, und auch wenn sie unerlässlich sind, so sollten sich alle Beteiligten nicht allein darauf verlassen. Gerade im familiären Umfeld ist es wichtig, einen Alzheimer-Patienten ständig zu fordern und ihm dabei zu helfen, ein hohes Maß an Selbstbestimmung zu erhalten &#8211; auch im Spätstadium der Erkrankung. Das gelingt beispielsweise mit einem strukturierten Tagesablauf oder auch mit einfachen Merkzetteln, auf denen simple Hinweise und <a target="_blank" href="http://www.zuhause.de/haushalt-infos-und-tipps-zu-haushaltsfuehrung-und-hausarbeit/id_47020866/index" >Haushaltstipps</a> stehen, mit denen sich der Alzheimer-Patient eine gewisse Selbstständigkeit bewahren kann. Allerdings sollte beachtet werden: Die Tätigkeiten sollten nicht zu kompliziert oder gar gefährlich sein. Daher sollten Erkrankte nicht mit potentiellen Gefahrenquellen wie Messer, Gas- und Elektrogeräten oder auch glatten Badewannen alleine gelassen werden.<span id="more-187"></span></p>
<p>Im Vordergrund steht also, dem Patienten eine einfache und gefahrlose Umwelt zu bieten und sich den Herausforderungen zu stellen. Nehmen sie sich gemeinsam einfache Herausforderungen vor, beispielsweise den Tisch decken. So fördern Sie die Gehirnaktivität des Patienten und motivieren ihn zusätzlich. Je sorgsamer man sich um den Patienten kümmert, desto besser werden die Informationen im Gehirn gespeichert. Geduld ist also auch bei der Übung von Alltagssituationen das A und O.</p>
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		<title>Neuer Impfstoff gegen Alzheimer</title>
		<link>http://www.lucysrevenge.com/2012/01/09/neuer-impfstoff-gegen-alzheimer/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 22:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alzheimer Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbeugung]]></category>

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		<description><![CDATA[Allein in Deutschland sind rund 1,2 Millionen Menschen an Alzheimer erkrankt. Weltweit beläuft sich die Zahl auf sogar 24 Millionen. Es wird geschätzt, dass sich in 50 Jahren die Zahl der Erkrankungen sogar verdoppelt haben wird. Eine erschreckende Prognose, der täglich versucht wird entgegenzuwirken. Doch trotz intensiver Forschungen ist es Wissenschaftlern bislang nicht gelungen, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.lucysrevenge.com/goto/http://www.flickr.com/photos/ugacommunications/6073767507/" title="animal diary science by UGA College of Ag, on Flickr" ><img src="http://farm7.staticflickr.com/6071/6073767507_7950158984.jpg" alt="animal diary science" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: UGA</p></div>
<p>Allein in Deutschland sind rund 1,2 Millionen Menschen an Alzheimer erkrankt. Weltweit beläuft sich die Zahl auf sogar 24 Millionen. Es wird geschätzt, dass sich in 50 Jahren die Zahl der Erkrankungen sogar verdoppelt haben wird. Eine erschreckende Prognose, der täglich versucht wird entgegenzuwirken. Doch trotz intensiver Forschungen ist es Wissenschaftlern bislang nicht gelungen, den Kampf gegen die Krankheit zu gewinnen. Betroffene, bei denen Alzheimer diagnostiziert wurde, müssen sich mit dem Gedanken anfreunden, sich bald an vieles nicht mehr erinnern zu können. Eine schreckliche Diagnose, die wahrscheinlich jedem vorerst den Boden unter den Füßen wegreißen würde.</p>
<p><span id="more-183"></span>Doch nun darf gehofft werden: Forscher aus Göttingen, Frankreich und den Niederlanden haben jüngst einen Impfstoff entwickelt, der, auch wenn er die Krankheit nicht heilen kann, zumindest verspricht, ihren Verlauf zu stoppen. Bereits im Jahr 2010 konnten erfolgreich Experimente an Mäusen durchgeführt werden. Nun sollen in diesem Jahr auch Menschen den Impfstoff erhalten. Falls die getesteten Mäuse in nächster Zeit keine Nebenwirkungen oder Ähnliches aufzeigen sollten, so dürfte der Impfstoff auch für die Humanmedizin freigegeben werden.</p>
<p>Der Impfstoff funktioniert auch für den Laien verständlich: Im Gehirn gibt es bestimmte Eiweißablagerungen &#8211; sogenannte „Plaques“- die für die Alzheimererkrankung verantwortlich sind. Diese Plaques zu zerstören, ist bislang unmöglich, deshalb suchten die Mediziner nach einer Möglichkeit, sie zumindest in ihrer Weiterbildung zu stoppen. Dies scheint ihnen nun mit ihrem Impfstoff auch gelungen zu sein. Voraussetzung für den Erfolg ist aber außerdem, dass Patienten sich rechtzeitig beim Arzt untersuchen lassen und sich nicht davor fürchten, eine schlimme Diagnose zu erhalten – denn dann besteht evtl. noch die Chance, die Krankheit deutlich zu verlangsamen, sofern der Impfstoff wirkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Merkmale von Alzheimer</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 01:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Früherkennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Alzheimer-Patienten sind nicht oft in der Lage, die Vorzeichen ihrer Krankheit zu erkennen. Daher sind es meist die Verwandten, die merken, dass das Gedächtnis nachlässt oder motorische Schwierigkeiten auftreten. Sie sind an vorderster Front bei der Diagnose der Krankheit. Diese Liste von Vorzeichen kann dabei helfen, Alzheimer rechtzeitig zu erkennen &#8211; oder aber die Krankheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.lucysrevenge.com/goto/http://www.flickr.com/photos/lemon/3787121834/" title="Grandma Enns by iChris, on Flickr" ><img src="http://farm4.staticflickr.com/3521/3787121834_8e9c9fdfa8.jpg" alt="Grandma Enns" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: iChris</p></div>
<p>Alzheimer-Patienten sind nicht oft in der Lage, die Vorzeichen ihrer Krankheit zu erkennen. Daher sind es meist die Verwandten, die merken, dass das Gedächtnis nachlässt oder motorische Schwierigkeiten auftreten. Sie sind an vorderster Front bei der Diagnose der Krankheit. Diese Liste von Vorzeichen kann dabei helfen, Alzheimer rechtzeitig zu erkennen &#8211; oder aber die Krankheit auszuschließen. Gedächtnisverlust ist das bekannteste Merkmal: Menschen mit Alzheimer vergessen oft Informationen, die sie erst vor kurzem aufgenommen haben.</p>
<p><span id="more-177"></span>Auch Probleme im Alltag treten häufig auf. Wer also plötzlich nicht mehr in der Lage ist, nach altbekannten Rezepten zu kochen oder monatliche Rechnungen akkurat zu bearbeiten, könnte betroffen sein. Im fortgeschrittenen Stadium fallen dann einfache Tätigkeiten, wie das Bedienen einer Mikrowelle oder Kaffeemaschine schwer. Die Betroffenen wirken konfus, vergessen die Zeit, Daten, Termine oder Jahreszeiten. Auch können beim Lesen Schwierigkeiten auftreten, genauso wie beim Einschätzen von Abständen oder dem Benennen von Farben und Kontrasten.</p>
<p>Die Sprache wird meist ebenso betroffen. Namen von Gegenständen und engen Verwandten werden vergessen, Patietente können sich nicht mehr an das erinnern, was sie vor fünf oder zehn Minuten gemacht haben oder wo sie gewesen sind. Das Urteilsvermögen wird getrübt, schlechte, scheinbar unüberlegte Entscheidungen getroffen. Meist merken die Betroffenen, dass etwas nicht stimmt, ohne es sich selbst einzugestehen. Unbewusst ziehen sie sich aus der Öffentlichkeit zurück, vernachlässigen Hobbys, Freunde oder den Sportverein. Auch die Persönlichkeit kann sich verändern, Menschen mit Alzheimer reagieren gereizt, wenn bestehende Routinen oder Handlungsabfolgen unterbrochen werden.</p>
<p>Wichtig ist, dass noch keines dieser Anzeichen die Diagnose von Alzheimer zulässt. Allerdings sollten Sie umgehend mit dem Verwandten einen Arzt aufsuchen, um auf Nummer sicher zu gehen. Denn die frühe Diagnose von Alzheimer kann dabei helfen, die Krankheit in Schach zu halten.</p>
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		<title>Generation Alzheimer: 30 Jahre Forschung</title>
		<link>http://www.lucysrevenge.com/2011/12/04/generation-alzheimer-30-jahre-forschung/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 19:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alzheimer Infos]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher hätte man ältere Menschen mit allen Symptomen von Alzheimer schlicht und ergreifend &#8220;senil&#8221; bezeichnet. Man hätte sich um ein Pflegeheim gekümmert, hin und wieder mit dem Kopf geschüttelt und in schlimmen Fällen eventuell über eine Einweisung in die Anstalt nachgedacht. Seitdem hat sich zum Glück viel getan und Wissenschaftler haben erstaunliche Fortschritte bei Diagnose-, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.lucysrevenge.com/goto/http://www.flickr.com/photos/en321/4186325227/" title="my father's file at the Alzheimer's doctor by Susan NYC, on Flickr" ><img style="margin: 8px;" src="http://farm3.staticflickr.com/2560/4186325227_bcaf8af3d1.jpg" alt="my father's file at the Alzheimer's doctor" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: SusanNYC</p></div>
<p>Früher hätte man ältere Menschen mit allen Symptomen von Alzheimer schlicht und ergreifend &#8220;senil&#8221; bezeichnet. Man hätte sich um ein Pflegeheim gekümmert, hin und wieder mit dem Kopf geschüttelt und in schlimmen Fällen eventuell über eine Einweisung in die Anstalt nachgedacht. Seitdem hat sich zum Glück viel getan und Wissenschaftler haben erstaunliche Fortschritte bei Diagnose-, Vorbeuge- und Behandlungsmöglichkeiten gemacht &#8211; kurz: wir wissen heute unglaublich viel mehr über eine Krankheit, die vor 30 Jahren noch weitestgehend unbekannt war.<br />
<span id="more-173"></span><br />
Wieso 30 Jahre, werden Sie fragen, das gab es doch auch schon früher. Stimmt, 1907 wurde die Krankheit erstmals diagnostiziert, aber der Name Alzheimer machte erst in den späten 1970ern und frühen 1980ern die Runde. Viele Menschen sahen Gedächtnisverlust und verwirrte Konfusion noch als normales Zeichen des Alterns an. Man verbrachte wenig Zeit damit, eine Krankheit zu diagnostizieren oder zu behandeln, die von einem Großteil der Bevölkerung nicht als solche wahr genommen wurde.</p>
<p>In den 80er Jahren gab es eine Kehrtwende. Alzheimer-Organisationen wurden gegründet, Alzheimer-Wochen ausgerufen. Ärzte entwarfen spezielle Therapien und Pflegepläne, einige sehr erfolgreich, andere weniger. Man erkannte die Notwendigkeit, Patienten an erste Stelle zu setzen und sich intensiv um das Wohlbefinden von älteren Menschen zu kümmern, die unter Alzheimer litten. Daraus entwickelte sich bis heute ein komplett neuer Zweig innerhalb der verschiedenen Gesundheitswesen in ganz Europa und Nordamerika, eine Industrie sozusagen, die zwar auch ihre Probleme hatte, dennoch aber viel zur Verbesserung der Lage von Patienten beitrug.</p>
<p>Auch in der Wissenschaft kam das Thema auf die Tagesordnung. Forschungsprojekte wurden ausgerufen, ganze Krankenhäuser spezialisierten sich auf Alzheimer, an Universitäten wurden entsprechende Programme ins Leben gerufen. Auch technologisch gab es Fortschritte, die so vor 30 Jahren selbst in den kühnsten Träumen der Ärzte nicht erahnt werden konnten. GPS-Geräte geben Patienten Bewegungsfreiheit, neueste Gehirntests ermöglichen die Diagnose schon vor dem Eintreten der schlimmsten Symptome, man kann helfen, bevor es zu spät ist.</p>
<p>Eine beachtliche Entwicklung &#8211; auch wenn wir von der Heilung von Alzheimer noch weit entfernt sind. Vielleicht sieht das in 30 Jahren schon ganz anders aus.</p>
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		<item>
		<title>Vorbeugung oder Heilung?</title>
		<link>http://www.lucysrevenge.com/2011/11/25/vorbeugung-oder-heilung/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 13:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach drei Jahrzehnten intensiver Arbeit ist unter Wissenschaftlern eine Diskussion über den Schwerpunkt entbrannt, der bis jetzt in der Alzheimer-Forschung gesetzt wurde: Heilung. Was aber, wenn es für Alzheimer keine Heilung gibt? In der Dezember-Ausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift &#8220;Journal of Alzheimer&#8217;s Disease&#8221; veröffentlichte ein Team der Universität South Florida in den USA unter der Führung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.lucysrevenge.com/goto/http://www.flickr.com/photos/usarmyafrica/4092240361/" title="USAMRUK Malaria Diagnostics and Control Center of Excellence microscopy training -  Nigeria, Africa 092009 by US Army Africa, on Flickr" ><img src="http://farm3.staticflickr.com/2757/4092240361_26f27a8bba.jpg" alt="USAMRUK Malaria Diagnostics and Control Center of Excellence microscopy training -  Nigeria, Africa 092009" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: US Army</p></div>
<p>Nach drei Jahrzehnten intensiver Arbeit ist unter Wissenschaftlern eine Diskussion über den Schwerpunkt entbrannt, der bis jetzt in der Alzheimer-Forschung gesetzt wurde: Heilung. Was aber, wenn es für Alzheimer keine Heilung gibt? In der Dezember-Ausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift &#8220;Journal of Alzheimer&#8217;s Disease&#8221; veröffentlichte ein Team der Universität South Florida in den USA unter der Führung von Dr. Ming Chen jetzt einen entsprechenden Bericht. Der Fokus auf Heilung, sagten die Forscher, gehe vor allem auf den gesellschaftlichen Druck zurück und habe dazu geführt, dass Alzheimer als heilbare Krankheit dargestellt werde.<br />
<span id="more-165"></span><br />
Der Forschungsaufwand in den letzten Jahren sei enorm gewesen, dennoch gebe es kaum Erfolge zu vermelden und Wissenschaftler schwebten weiterhin weitestgehend im Dunkeln bei der Beantwortung der Frage: Was genau sind die Ursachen von Alzheimer. Daher der Vorschlag des Teams um Dr. Chen: Weg vom Fokus auf das Finden irgend eines bösen Krankheitserregers, hin zu einer breiten Forschung, die Alzheimer (und Demenz generell) als Teil des Alterungsprozesses sieht. Man solle sich auf moderne Risikofaktoren wie Diabetes und Bluthochdruck konzentrieren und versuchen die Krankheit in Schach zu halten, anstatt sie wie einen unsichtbaren Feind permanent zu besiegen.</p>
<p>Dem können wir natürlich nur zustimmen. In letzter Zeit gibt es häufiger kleinere und mittelgroße Erfolge bei der Verlangsamung des Prozesses, der aus Alzheimer-Patienten pflegebedürftige Fälle macht. Was natürlich nicht heißen soll, dass Forscher aufgeben sollten, nach einem Heilmittel für Alzheimer zu suchen. Selbst Dr. Chen möchte sich dahingehend nicht falsch verstanden wissen. Forscher sollten weiter große Ziele verfolgen, dazu gehöre auch die Heilung von Alzheimer. Aber es müsse auch darum gehen, unmittelbare bevorstehende Probleme wie die Überalterung unser Gesellschaft in die Rechnung mit einzubeziehen. Man müsse pragmatisch denken, ohne gleich das große Ziel aus den Augen zu verlieren.</p>
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		<title>Anzeichen von Alzheimer früh erkennen</title>
		<link>http://www.lucysrevenge.com/2011/11/13/anzeichen-von-alzheimer-fruh-erkennen/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 13:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Früherkennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die eindeutige Diagnose von Alzheimer ist eine der größten Schwierigkeiten für Ärzte und Patienten. Oft lässt sich erst nach dem Tod des Betroffenen mit Sicherheit feststellen, ob es tatsächlich Alzheimer war. Ansonsten konnte man Alzheimer bis jetzt nur per Ausschlussverfahren diagnostizieren, also durch das systematische Ausschließen anderer Krankheiten. Scheinbar verzeichneten Wissenschaftler des amerikanischen Konzerns General Electric [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.lucysrevenge.com/goto/http://www.flickr.com/photos/institut-douglas/2677257668/" title="PET scan of an healthy brain compared to a brain at an early stage of Alzheimer's disease. von Institut Douglas bei Flickr" ><img src="http://farm4.static.flickr.com/3099/2677257668_0920ecf431.jpg" alt="PET scan of an healthy brain compared to a brain at an early stage of Alzheimer's disease." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Institut Douglas</p></div>
<p>Die eindeutige Diagnose von Alzheimer ist eine der größten Schwierigkeiten für Ärzte und Patienten. Oft lässt sich erst nach dem Tod des Betroffenen mit Sicherheit feststellen, ob es tatsächlich Alzheimer war. Ansonsten konnte man Alzheimer bis jetzt nur per Ausschlussverfahren diagnostizieren, also durch das systematische Ausschließen anderer Krankheiten. Scheinbar verzeichneten Wissenschaftler des amerikanischen Konzerns General Electric (GE) Healthcare jetzt aber einen entscheidenden Durchbruch: Mit Hilfe eines neuen Kontrastmittels und entsprechend hochwertigen Gehirn-Scannern soll Alzheimer in einem frühen Stadium diagnostiziert werden können, selbst wenn nur Indizien auf einen Ausbruch der Krankheit hindeuten. Sollten letzte Testdurchgänge positiv verlaufen, könnte das Verfahren schon Ende 2012 offiziell genehmigt werden.<span id="more-161"></span></p>
<p>Das Geheimnis hinter dem Erfolg heißt 18F-Flutemetanol, ein experimentelles Mittel hergestellt für die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), das sich zur Zeit in klinischen Studien der Phase III zur Entdeckung von Beta-Amyloid mit PET-Gehirnscans befindet. Sollten Beta-Amyloid-Plaques im Gehirn des Patienten vorhanden sein, färbt das Mittel diese Plaques rot, so dass Alzheimer eindeutig diagnostiziert oder ausgeschlossen werden kann. In den ersten beiden Phasen erwies sich das Verfahren als robust, auch hoffe man, menschliche Fehler bei der Diagnose einer so schwerwiegenden Krankheit mit Hilfe des neuen Verfahrens in Zukunft ausschließen zu können.</p>
<p>Bei GE, einem der größten Konzerne in der Branche weltweit, ist man angesichts der ersten beiden abgeschlossenen Phasen optimistisch: „Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend im Hinblick auf die Qualität und mögliche Verfügbarkeit von Flutemetamol für Untersuchungsstudien“, so Jonathan Allis, MI PET Segment Leader des entsprechenden Unternehmenszweiges GE Healthcare Medical Diagnostics. „Eine derartige Optimierung des Herstellungsverfahrens könnte die Gesamtsynthesedauer verkürzen und Ärzten und Patienten besseren Zugang zu klinischen Studien verschaffen.“</p>
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		<item>
		<title>Mit der richtigen Ernährung Alzheimer vorbeugen</title>
		<link>http://www.lucysrevenge.com/2011/11/04/kann-die-richtige-ernahrung-alzheimer-verhindern/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 13:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorbeugung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann die richtige Ernährung helfen, den Ausbruch von Alzheimer zu verzögern oder vielleicht sogar zu verhindern? Diese Frage stellen sich viele Familien, in denen Alzheimer in der Verwandtschaft bereits aufgetreten ist und die sich somit früher mit Thema befassen als andere. Man möchte nichts unversucht lassen, um dieser schrecklichen Krankheit zu entgehen. Die gute Nachricht: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 312px"><img class="    " title="Kurkuma" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b4/Kurkuma_pulver.jpg" alt="" width="302" height="192" /><p class="wp-caption-text">Wirkt und schmeckt: Kurkuma</p></div>
<p>Kann die richtige Ernährung helfen, den Ausbruch von Alzheimer zu verzögern oder vielleicht sogar zu verhindern? Diese Frage stellen sich viele Familien, in denen Alzheimer in der Verwandtschaft bereits aufgetreten ist und die sich somit früher mit Thema befassen als andere. Man möchte nichts unversucht lassen, um dieser schrecklichen Krankheit zu entgehen. Die gute Nachricht: Neue Forschungsergebnisse belegen, dass in der Tat ein Zusammenhang zwischen Lebensführung, Ernährung und Alzheimer besteht. Die schlechte Nachricht ist, dass es noch keine definitive Antwort auf die Frage gibt, worin genau dieser Zusammenhang besteht. Vorbeugen kann man trotzdem. Hier die wichtigsten Tipps:</p>
<p><span id="more-150"></span><strong>Vitamin E: </strong>Vitamin E hat sich in den letzten Jahren als gutes &#8220;Gegenmittel&#8221; erwiesen. Wichtig ist dabei, dass man Vitamin E-haltige Nahrungsmittel, keine Nahrungsergänzungsmittel, zu sich nimmt: Sonnenblumenöl, Nüsse, Mandeln und grünes Gemüse wie Brokkoli oder Spinat sind besonders reichhaltige Quellen des Vitamins.</p>
<p><strong>Fisch:</strong> Fisch enthält Omega-3-Fettsäuren, denen genau wie Vitamin E die Qualität nachgesagt wird, das Risiko von Alzheimer zu verringern. Besonders Lachs, Thunfisch, Süßwasserforellen und Sardinen enthalten große Mengen dieser Fettsäuren. Falls frischer Fisch zu teuer sein sollte, kann auch die Alternative aus der Dose helfen, nur sollte man dann darauf achten, Produkte mit geringem Sodium-Anteil einzukaufen.</p>
<p><strong>Bewegung:</strong> Vielleicht das wichtigste in einer Zeit, in der wir immer träger, satter und zufriedener werden. Von Gartenarbeit bis Marathon zählt alles: Hauptsache Bewegung. Die Forschungsergebnisse dazu sind relativ eindeutig &#8211; und Bewegung ist nicht nur bei der Vorbeugung von Alzheimer sinnvoll.</p>
<p><strong>Gewürze:</strong> Indien ist bekannt dafür, dass es statistische deutlich niedrigere Alzheimer-Zahlen hat, als der Rest der Welt. Grund dafür, so vermuten Forscher, ist die würzige Nahrung &#8211; besonders Kurkuma, das in Curry enthalten und auch in Deutschland überall erhältlich ist. Zwar müssen zu diesem Thema noch bessere Studien her, aber ein wenig mehr Würze im Leben (oder Essen) hat noch niemandem geschadet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Herpes-Medikamente gegen Alzheimer?</title>
		<link>http://www.lucysrevenge.com/2011/10/26/herpes/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 22:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alzheimer Therapien]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Photo: Ministere Du Travail Dass Herpes-Viren mitschuldig an Alzheimer sein könnten, wird von Forschern bereits seit einigen Jahren vermutet. Eine entsprechende Studie, deren Ergebnisse 2008 im &#8220;Journal for Pathology&#8221; der Uni Manchester veröffentlicht wurden, hatte die DNA des Virus genau dort gefunden, wo die typischen und vermutlich schädlichen Verklumpungen &#8211; sogenannte Plaques &#8211; auftraten. In einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.lucysrevenge.com/goto/http://www.flickr.com/photos/ministere-du-travail/3947809740/" title="Nora Berra en déplacement pour la journée Nora Berra en déplacement pour la journée mondiale d'Alzheimer by Ministère du Travail, de l'Emploi et de la Santé, on Flickr" ><img src="http://farm3.static.flickr.com/2435/3947809740_1538f57e46.jpg" alt="Nora Berra en déplacement pour la journée Nora Berra en déplacement pour la journée mondiale d'Alzheimer" width="300" height="200" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Photo: Ministere Du Travail</dd>
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<p>Dass Herpes-Viren mitschuldig an Alzheimer sein könnten, wird von Forschern bereits seit einigen Jahren vermutet. Eine entsprechende Studie, deren Ergebnisse 2008 im &#8220;Journal for Pathology&#8221; der Uni Manchester veröffentlicht wurden, hatte die DNA des Virus genau dort gefunden, wo die typischen und vermutlich schädlichen Verklumpungen &#8211; sogenannte Plaques &#8211; auftraten. In einer neuen Studie der Uni Manchester wurde jetzt die Möglichkeit diskutiert, dass Medikamente, die normalerweise das Herpesvirus attackieren, eventuell auch das Fortschreiten von Alzheimer verzögern könnten.</p>
<p>Die Ergebnisse sind vorläufig und zukünftige Studien müssen sicherstellen, ob und unter welchen Umständen Alzheimer-Patienten von solchen anti-viralen Medikamenten profitieren können. <span id="more-136"></span>Selbst wenn die Behandlung funktioniert, ist es aber unwahrscheinlich, dass damit sogar eine Heilung erreicht werden kann, sagte die Mitautorin der Studie Ruth Itzhaki. Aber, so Itzhaki weiter, es könne die Krankheit eventuell daran hindern, größeren Schaden im Gehirn anzurichten: &#8221;Wenn die Menschen in einem frühen Stadium behandelt würden, dann könnte man die Krankheit vielleicht stabilisieren und dafür sorgen, dass sich die Situation nicht noch weiter verschlimmert.&#8221;</p>
<p>In einem Interview zu dem Thema sagte Elaine Bearer von der New Mexico School of Medicine: &#8221;Wir haben das Herpes-Virus bis jetzt nur als reines Ärgernis angesehen. Wahrscheinlich ist es mehr als das.&#8221; Mehrere Studien haben in den letzten Jahren die Ergebnisse aus Manchester bestätigt, dennoch bleibt die Theorie umstritten. Da antivirale Medikamente gegen Herpes relativ sicher und kostengünstig sind, ist die Tatsache, dass es dennoch keine Studien zu dem Thema gibt &#8220;ziemlich verrückt&#8221;, so Bearer. Sowohl Bearer wie auch Itzhaki hoffen, dass sich das nun schnell ändern werde. Es müsse mehr geforscht werden, um festzustellen, welche antiviralen Medikamente oder welche Kombination von Medikamenten am wirksamsten für Menschen ist, sagte Itzhaki.</p>
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		<title>Alzheimer Ansteckend?</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 01:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Könnte Alzheimer ansteckend sein? Eine Studie mehrerer amerikanischer Universitäten legt diesen Schluss zumindest nahe und erregte damit in dieser Woche große Aufmerksamkeit in den Medien weltweit. Versuche an Mäusen hatten den Verdacht entstehen lassen, dass die Krankheit eventuell ähnlich BSE übertragen werden kann. Die Forscher stellten fest, dass &#8221;bei einigen Alzheimer-Fällen ein infektiöser Prozess voranging, ähnlich dem bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="mäuse" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f2/Lab_mouse_mg_3263.jpg/800px-Lab_mouse_mg_3263.jpg" alt="" width="336" height="224" />Könnte Alzheimer ansteckend sein? Eine Studie mehrerer amerikanischer Universitäten legt diesen Schluss zumindest nahe und erregte damit in dieser Woche große Aufmerksamkeit in den Medien weltweit. Versuche an Mäusen hatten den Verdacht entstehen lassen, dass die Krankheit eventuell ähnlich BSE übertragen werden kann. Die Forscher stellten fest, dass &#8221;bei einigen Alzheimer-Fällen ein infektiöser Prozess voranging, ähnlich dem bei neurologischen Krankheiten wie Creutzfeldt-Jakob&#8221;, sagte einer der Forscher, Claudio Soto, Ph.D. , Neurologie-Professor an der University of Texas Medical School in Houston in einer Erklärung. Soto räumte allerdings ein, dass die Studie natürlich nur an Mäusen durchgeführt worden war und noch viel mehr Forschung notwendig sei, ehe man die Ergebnisse auf den Menschen übertragen könne. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Molecular Psychiatry veröffentlicht.<span id="more-129"></span></p>
<p>Die Forscher nahmen Hirngewebe von einem Menschen mit Alzheimer und injizierten es in die Gehirne von Mäusen. Sie beobachteten daraufhin Veränderungen, die so auch bei Alzheimer eintreten. Gleichzeitig wurden einer weiteren Testgruppe Hirngewebe eines nicht an Alzheimer erkrankten Menschen injiziert &#8211; die Mäuse aus dieser Gruppe zeigten nicht die entsprechenden Symptome. Soto sagte, dass der grundlegende Mechanismus bei Alzheimer ähnlich dem sei, wie er auch bei Creutzfeld-Jacob zu beobachten sei. Dabei verändern sich normale Proteine und breiten sich aus, indem sie andere &#8220;normale&#8221; Proteine transformieren. Diese mutierten Proteine akkumulieren im Gehirn und formen Plaque, der dann die Gehirnzellen angreift.</p>
<p>Bevor sich aus der Studie Schlüsse für neue Behandlungsmöglichkeiten, so Soto, müssten noch weitere Versuchsreihen gestartet werden. Es war auch noch nicht klar, ob sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen.</p>
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		<title>Tipps zur Pflege von Alzheimer-Patienten</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 14:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alzheimer Infos]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Verlauf der Alzheimer-Krankheit verschlechtern sich zunehmend das Gedächtnis, das Denkvermögen und die motorischen Fähigkeiten des Alzheimer-Patienten. Die Krankheit beeinflusst das Zusammenleben zwischen dem Patienten und seinen Angehörigen. Die Pflege des Alzheimererkrankten ist verantwortungsvoll und anstrengend. Mit gewissen Verhaltensweisen kann jedoch das Zusammenleben mit Alzheimer-Patienten verbessert werden. Diese Grundregeln helfen Pflegenden, mit der Alzheimer-Krankheit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Nurse" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4c/Krankenschwester_doku1.jpg" alt="" width="356" height="266" />Im Verlauf der Alzheimer-Krankheit verschlechtern sich zunehmend das Gedächtnis, das Denkvermögen und die motorischen Fähigkeiten des Alzheimer-Patienten. Die Krankheit beeinflusst das Zusammenleben zwischen dem Patienten und seinen Angehörigen. Die Pflege des Alzheimererkrankten ist verantwortungsvoll und anstrengend. Mit gewissen Verhaltensweisen kann jedoch das Zusammenleben mit Alzheimer-Patienten verbessert werden. Diese Grundregeln helfen Pflegenden, mit der Alzheimer-Krankheit und den Alzheimer-Patienten besser umzugehen:<span id="more-125"></span></p>
<p>Zuerst sollte man sich über Alzheimer informieren, denn das Wissen über die Krankheit vermittelt Sicherheit und schützt vor falschen Erwartungen. Argumentationen und Diskussionen mit Alzheimer-Patienten führen zu nichts. Vielmehr ist langsames Sprechen in ruhigem Ton von Vorteil. Durch den Einbezug in Unternehmungen kann das Selbstwertgefühl des Patienten gesteigert werden. Auch das Beibehalten von einem einfachen Tagesablauf und den alltäglichen Gewohnheiten vermitteln dem Alzheimererkrankten Sicherheit und Geborgenheit. Da nicht alle Fähigkeiten gleichzeitig verloren gehen, sollten die gut erhaltenen gezielt gefördert werden. Man sollte sich stets vor Augen führen, dass zwanghaft wirkende Verhaltensweisen, Ängstlichkeit oder Aggressivität Ausdruck tiefster Verunsicherung seitens des Alzheimer-Patienten sind und sich nicht böswillig gegen die Pflegenden richten.</p>
<p>Darüber hinaus sollte man stets auf Notfälle vorbereitet sein. Kopien der wichtigsten Patientendokumente und Notfallnummern des Hausarztes, des Pflegedienstes und des ärztlichen Notdienstes können hier helfen. Im fortschreitenden Krankheitsverlauf benötigen die Patienten immer mehr Unterstützung bei der Pflege und Hygiene. Sowohl beim Baden, Toilettengang, Ankleiden als auch bei der Zahnpflege und täglichen Nahrungsaufnahme benötigt der Alzheimer-Patient zunehmend Hilfe. Hierbei sind Geduld, Gelassenheit und genügend Freiräume für die Pflegenden sind die erfolgreiche Mischung für die Pflege eines Alzheimer-Patienten.</p>
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